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Was ist Osteopathie ?

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Der Begriff „Osteopathie“ setzt sich aus dem griechischen „os“ für Knochen und „pathos“ für Leiden zusammen. Im Allgemeinen werden darunter spezielle befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die der Therapeut mit bloßen Händen, also manuell, ausführt.

 

Geschichte der Osteopathie

 

Die ersten Erkenntnisse zur Osteopathie stammen bereits aus der Antike.

Die heutige Osteopathie geht auf den A merikaner Andrew Taylor Still zurück (19. Jahrhundert), der ein eigenständiges Therapiekonzept (für den Menschen) entworfen hat. In den 70er Jahren wurde erstmals begonnen die Erkenntnisse dieser Methode auch auf Pferde anzuwenden.

 

Grundsätze nach Andrew Taylor Still

 

1. Abhängigkeit von Struktur und Funktion

Der Körper ist eine Einheit, in der die Funktion (z.B. Bewegung) und die Struktur (z.B. Knochen, Sehnen, Muskeln, Fascien) voneinander anhängig sind. Ist die Funktion gestört (eingeschränkte Beweglichkeit) hat das Auswirkung auf die Strukturen (z.B.Veränderung an den Muskeln, „falsche Bemuskelung“ ).

 

2.Arterielle Regel
Ein Organismus funktioniert nur dann gut, wenn, wenn alle Bereiche (Zellen, Organe,Bänder, Gelenke, Gelenkkapseln usw.) mit guter Flüssigkeitszu- und -abfuhr (Blut, Lymphe, Gehirnflüssigkeit) versorgt werden.

Ist diese Versorgung gestört, wird auch die Funktion von Organen, Gelenken, Muskeln usw. geschwächt oder gehemmt, was wiederum zu Infekten an den betroffenen Geweben führen kann.

 

3. Der Körper als Einheit
Liegt an einer Stelle des Körpers eine Störung vor, ergeben sich Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Somit kann eine Gelenkblockierung an der Halswirbelsäule z.B. Probleme an den Vordergliedmaßen hervorrufen.

 

4. Die Fähigkeit zur Selbstheilung und Selbstregulation

Sind Struktur und Blutkreislauf gesund, wird eine Krankheit nicht (so schnell) Fuß fassen. Liegt dagegen eine Störung vor, passt sich der Körper an und aktiviert alle Kräfte, um das Problem zu beheben.

Ist der  Körper mit Anpassung und Selbstregulation überfordert, beginnt er zu dekompensieren, also durch andere Strukturen den Mangel auszugleichen. Spätestens hier sollte die Therapie einsetzen.

 

Bei der osteopathischen Behandlung werden die verschiedenen Blockierungen gelöst (u.a. durch Manipulation, nach vorangegangener lockerung der umgebenden Strukturen, durch z.B. Massagetechniken). Durch diesen gezielten Reiz bekommt der Körper die Möglichkeit, sein persönliches Gleichgewicht wiederherzustellen (Selbstheilungskräfte des Körpers). Dem Organismus wird keine neue Funktion aufgedrängt, er bekommt  lediglich den notwendigen Impuls, den Heilungsprozeß einzuleiten. Auf diese Weise setzt der Körper seine eigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung in Kraft.